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Daniel Hardings erste Darbietung von Puccinis Tosca mit dem Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia

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28.03.2025
Eleonora Buratto, Jonathan Tetelman und Ludovic Tézier begeistern mit dem traditionsreichen italienischen Orchester in Daniel Hardings Tosca-Debüt
Diese Aufnahme markiert den Auftakt einer spannenden neuen Partnerschaft zwischen DG und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Deutsche Grammophon veröffentlicht die konzertante Aufführung von Tosca, einen Mitschnitt des Eröffnungskonzerts der Saison 2024–25 der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dirigiert von Daniel Harding im neuen Amt als Chefdirigent von Santa Cecilia. Die Einspielung ehrt zwei bedeutende Jubiläen: den 125. Jahrestag der Uraufführung der Oper am Teatro Costanzi in Rom und den 100. Todestag Puccinis. Zu erleben sind die italienische Sopranistin Eleonora Buratto als Tosca, der chilenisch-amerikanische Tenor und DG-Künstler Jonathan Tetelman als Cavaradossi und der französische Bariton Ludovic Tézier als Scarpia. Das Album erscheint heute, am 28. März 2025, digital und auf 2 CDs und bildet den Beginn einer neuen Kooperation zwischen Deutsche Grammophon und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Eine gefilmte Fassung des Konzerts ist auf STAGE+ zu erleben.
Erstmals überhaupt brachten Orchester und Chor von Santa Cecilia Tosca auf die Bühne. Die Aufführung aus dem Oktober 2024 stellte überdies einen bedeutenden Meilenstein für Daniel Harding dar, er debütierte sowohl als Chefdirigent des italienischen Klangkörpers als auch mit diesem Repertoire. Harding beschreibt Tosca als »die römische Oper schlechthin«, eine passende Hommage an Puccini zu dessen 100. Todestag.
Und damit nicht genug: Eleonora Buratto gab ihren Einstand in Italien – eine »Tosca unserer Träume«, so Il Giornale della musica. Jonathan Tetelman arbeitete erstmals sowohl mit dem Orchester als auch mit Daniel Harding zusammen, wohlgemerkt in einer Rolle, die zu seinen Paradepartien zählt. Und  Ludovic Tézier gab einen ausgezeichneten Scarpia.
Auch ohne Bühnenbild, Kostüm und szenische Inszenierung entfalten die Sänger:innen die dramatische Intensität der Oper. In konzertanter Form offenbart sich die Musik in all ihren Facetten, jede stimmliche Schattierung, jede orchestrale Nuance kommen zur Geltung.
Jonathan Tetelman widmet sich in dieser Saison weiteren Puccini-Partien: Im April verkörpert er den Pinkerton in einer Neuproduktion von Madama Butterfly bei den Osterfestspielen in Baden-Baden, an seiner Seite Eleonora Buratto und die Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko (12.−20. April). Dieselbe Besetzung präsentiert das Werk auch konzertant in der Berliner Philharmonie (25. & 27. April). Schließlich singt Tetelman Puccini in München, Prag, Frankfurt und Hamburg (am 5., 9., 15. Juni bzw. 3. Juli).

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